Außerhalb des Caerus Coffee im SM Fairview herrschte ungewöhnlich viel Betrieb. Der Auftritt eines Prominenten hatte zahlreiche Menschen ins Einkaufszentrum gelockt, sodass der ursprüngliche Plan, den Ess- und offenen Bereich des Cafés zu nutzen, geändert werden musste. Das Café bot stattdessen seinen Veranstaltungsraum an. Drinnen konnten sich sechzehn Teilnehmer:innen niederlassen, einen Platz finden und ihre Aufmerksamkeit den bereitliegenden Miniatur-Bausätzen widmen.
Auf einen Blick
- Datum: 26. September 2026
- Ort: Caerus Coffee, SM Fairview
- Treffen: 16 Teilnehmer:innen bei „September Sips & Sweet Treats – Craft and Customize“
- Schwerpunkt: DIY & Basteln – Sonderausgabe zur individuellen Gestaltung
Ein Raumwechsel und eine Gelegenheit zum Austausch
Anje Mira veranstaltete das Treffen am 26. September unter dem Titel „September Sips & Sweet Treats – Craft and Customize“. Es war das zweite Treffen ihrer lokalen Reihe und eine Sonderausgabe zur individuellen Gestaltung. Einige Teilnehmer:innen holten sich vor Beginn einen Kaffee, während andere anfingen, sich mit ihren Bastelfreund:innen auszutauschen. Der Veranstaltungsraum bot der Gruppe Platz, um abseits des geschäftigen Einkaufszentrums zusammenzukommen, während das Café weiterhin Teil der entspannten Atmosphäre des Nachmittags blieb.
Anje ließ alle selbst entscheiden, wo sie sitzen wollten. Statt nur bei den Menschen zu bleiben, die sie bereits kannten, hatten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, verschiedene Mitglieder kennenzulernen und sich mit ihnen zu unterhalten. Am Ende des Tages hatte Anje das Gefühl, dass die Gruppe zu einem großen Freundeskreis geworden war. Die Entscheidung war klein, aber bedeutsam: Die Sitzordnung beeinflusste, wer ein erstes Gespräch führen, einen Bausatz vergleichen oder sich vorbeugen konnte, um zu sehen, woran jemand anderes gerade arbeitete.

Als die Bausätze zur individuellen Gestaltung geöffnet wurden
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Rolife-Bausätze zur individuellen Gestaltung. Anje beschrieb die Reaktionen der Teilnehmer:innen, als sie entdeckten, was sich darin befand, als überrascht und begeistert. Der Inhalt bot mehr als nur einen weiteren Satz von Teilen zum Zusammenbauen; er gab jeder Person Raum, einen Bausatz auf eigene Weise zu interpretieren. Die Teilnehmer:innen konnten Ergänzungen vornehmen, die ihren eigenen Blick und Stil widerspiegelten, und anschließend sehen, wie diese Entscheidungen die Szene neben ihnen veränderten.
Nach einer kurzen Einführung und einer Erklärung, wie die Teilnehmer:innen eine der nur begrenzt verfügbaren Robotime-Tragetaschen erhalten konnten, ging es an den Tischen mit dem Basteln los. Die Aktivität rund um die Tragetaschen sorgte im ersten Teil des Programms für zusätzliche Spannung: Alle wollten mitmachen, doch es gab nur eine begrenzte Anzahl an Taschen. Schon bald richtete sich der Fokus wieder auf die Bausätze, die gemeinsam genutzten Materialien und die Entscheidungen, die jede:r Bastler:in treffen konnte.
Der Raum bot viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Einige arbeiteten konzentriert an ihrem eigenen Werkstück, während andere aufblickten, eine Idee verglichen, eine Reaktion teilten oder sehen wollten, wie jemand neben ihnen ein Detail gestaltet hatte. Im ursprünglichen Rückblick wird erwähnt, dass die Teilnehmer:innen gerne die Bastelarbeiten der anderen betrachteten und Ideen austauschten. Dieser Austausch machte aus dem Thema der individuellen Gestaltung etwas Gemeinschaftliches statt eines rein persönlichen letzten Arbeitsschritts.

Einen Bausatz fertigstellen und ihn anschließend persönlich gestalten
Einige Teilnehmer:innen schafften es, ihre Bausätze während des Treffens fertigzustellen und eigene Dekorationen sowie persönliche Akzente hinzuzufügen. Anje gefiel es zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen das Thema der individuellen Gestaltung interpretierten. Die fertigen Modelle waren keine identischen Ergebnisse nach einer gemeinsamen Anleitung; jedes trug die Entscheidungen in sich, die der jeweilige Mensch auf dem Weg dorthin getroffen hatte.
Die Vielfalt gab der Gruppe außerdem etwas, das sie an den Arbeiten der anderen entdecken konnte. Eine fertige Miniatur konnte zu einem genaueren Blick einladen, während ein noch nicht abgeschlossenes Detail weiterhin Fragen und Vorschläge anregte. Das Treffen bot Raum für beide Phasen. Niemand musste ein Modell fertigstellen, um sich voll und ganz zu beteiligen, und diejenigen, die ihr Modell vollendet hatten, konnten zeigen, wie einige Ergänzungen der Szene eine persönlichere Note verliehen.
Ein schöner Tag, der über die Zeit hinausging
Als sich das Treffen dem Ende näherte, machte die Gruppe ein Foto und sprach ein Lob aus. Gespräche und Gelächter dauerten bis zum Schluss an, und einige blieben selbst dann noch in den Austausch vertieft, als das offizielle Programm bereits beendet war. Anje hörte von Teilnehmer:innen, dass sie froh waren, Teil der Community zu sein, und es genossen, andere Modellbauer:innen kennenzulernen, die Bastelarbeiten der anderen anzusehen und Zeit miteinander zu verbringen.
Das deutlichste Zeichen für die Dynamik des Tages war die Frage, die die Menschen vor dem Aufbruch stellten: „Wann findet das nächste Treffen statt?“ In den Antworten der Community griff Teilnehmer:in kae (they/them) diese Vorfreude auf und schrieb, dass sie bereit für ihr nächstes lokales Treffen seien. Anjes eigene Antwort kam prompt und mit einem Augenzwinkern: Das nächste Treffen würde im Oktober stattfinden.
Die Antworten aus der Community ergänzten Anjes Rückblick um einige kleine, aber aufschlussreiche Details. Einige hoben die freundliche Gruppe und die Gelegenheit hervor, andere Bastler:innen kennenzulernen; eine andere Person gefiel besonders, dass die individuellen Gestaltungen so unterschiedlich ausfielen. Kae (they/them) sagte, dass sie bereit für das nächste lokale Treffen seien – eine Bemerkung, die zu der Frage passte, die Anje zum Abschluss gehört hatte. Dies waren keine formellen Bewertungen eines fertigen Modells. Sie zeigten vielmehr, dass die Menschen etwas gefunden hatten, für das es sich lohnte, wiederzukommen: einen Ort, an dem sie Ideen austauschen konnten, während die Arbeiten noch Gestalt annahmen.
Ein geschäftiges Einkaufszentrum, ein Raumwechsel, eine Reihe von Bausätzen zur individuellen Gestaltung und eine Gruppe, die sich bewusst mischte, statt in vertrauten Kreisen zu bleiben – all das wurde Teil des Nachmittags. Die Modelle boten etwas zum Mitnehmen, doch die entstandenen Verbindungen waren ebenso sichtbar daran, wie die Menschen Ideen teilten und zum Reden blieben. Für ein zweites Treffen gab diese Kombination der lokalen Community einen klaren Grund, gemeinsam weiterzubauen.
Entdecke weitere Geschichten im DIY Crafting Club und erfahre mehr über Rolife-Miniaturhäuser.